„Wir bieten hier ein Konzept der völligen Freiheit“

Die Gastgeber und Hotel Carinthia-Betreiber Sepp und Max Egger im Gespräch mit Stefan Heinisch (illustro.at) über ihren doch eher spontanen Quereinstieg in die Beherbergungswirtschaft, ihre Motivation, den ganz persönlichen „point of no return“ sowie guten Wein und regionales Bio-Frühstück. Und über sich selbst als gleichend ungleiches Brüderpaar. Fest steht, Velden hat auf die „Egger Brüder“ vielleicht nicht gewartet. Aber nun sind sie da, motiviert es den anderen nicht gleich zu tun und doch auch etwas unsicher, ob der Herausforderung der ersten Saison. Sie sind gekommen, um zu bleiben. Und Veldens Hotellerie wird bunter.

Stefan Heinisch (illustro.at): Was hat euch bis jetzt bei privaten Hotelaufenthalten am meisten gestört?

Max: Mich störten immer schon Bilder. Die waren maximal erträglich, meistens doch eher geschmacklos. Und dann noch so was wie Heineken-Bier im Hilton-Hotel in Innsbruck. Da denk ich mir immer, muss das sein? Eigentlich will ich jetzt in Tirol ein regionales Bier trinken. Ja und so sinnloses Geschnörkel wie z.B. 25 Zierpölster am Bett, da dauert es 3 Minuten, bis man überhaupt reinsteigen kann (schmunzelt). Die Interaktivität brauch ich auch nicht, d.h. wenn der Gastgeber glaubt, dich stundenlang unterhalten zu müssen. Jetzt fällt mir noch was ein. Und zwar hasse ich auch, wenn der Duschstrahl nicht ordentlich Kraft hat und nur so zaghaft rinnt – da könnt ich auszucken (lacht). Aber ansonsten war ich immer genügsam.

Sepp: Bei mir ist das ähnlich. Mir geht es im Hotelzimmer eigentlich ums allgemeine Wohlgefühl, ums Schlafen und Duschen. Was mich aber wirklich immer stört, sind diese klein abgepackten „Industrie-Marmeladen“ beim Frühstück, an denen einer verdient, aber nix Gescheites drinnen ist. Das ist ja nichts Besonders – egal in welchem Hotel du bist – Hamburg, Mailand, Wien – immer das gleiche. Aber sowas hab ich als Reisender einfach immer schweigend hingenommen.

Stefan Heinisch (illustro.at): Was war für euch beide die ausschlaggebende Motivation für die Entscheidung „Ja, wir pachten und führen jetzt ein Hotel“, schmeißen alles hin und kündigen unsere Jobs? Wann kam dieser „point of no return“?

Sepp: Das ist wirklich sehr schnell gegangen. Es war aber in letzter Zeit bei mir schon so, dass ich in meinem Job (Anmerkung: Sportreiseorganisation bei Ruefa in Wien) nicht 100%ig glücklich war. Ende Jänner kam ich dann konkret ins Spiel und hab zum Max gesagt, der das Konzept ja schon länger vom Onkel kannte, warum eigentlich nicht auch ich? Das war während eines gemeinsamen Abendessens in Wien. Da war ich sogar von mir selbst überrascht, wie schnell ich positiv gestimmt war. Aber ausschlaggebend war letztendlich, dass er (Anmerkung: Max) bereits vom Konzept überzeugt war. Dann wusste ich, das hat Hand & Fuß und passt auch für mich. Zusammengefasst also 3 Faktoren. 1.) Es handelte sich um Velden und nicht um Pörtschach oder irgendeinen anderen Ort am Wörthersee. Der Standort Velden passt, da brauchen wir nicht reden. 2.) Das „Garni-Konzept“ an sich, das ein kalkulierbares finanzielles Risiko mit sich bringt bzw. die Personalkosten gering hält. 3.) Das Haus, die Substanz und der Architekturstil, das passt alles zumindest in groben Zügen und den Rest ergänzen wir mit unserer Idee, d.h. wie wir das Hotel Carinthia führen werden. Endgültig entscheiden musste ich mich im Feber. Da befand ich mich in München in einer überfüllten U-Bahn, als mich Max angerufen und nach der Entscheidung gefragt hat – ab dann ging es nur noch um den Feinschliff. Ich dachte, passt, das mach ich. Gekündigt hab ich meinen Job in der letzten Feber-Woche. Am 26. Feber hatte ich meinen letzten Arbeitstag bei Ruefa. Am 28. war ich schon hier, im (noch kalten) Hotel.

Max: Der Initiator war eigentlich unser Onkel, der mir das Konzept am 23. Dezember (Anmerkung: 2014) im Rahmen eines Familientreffens vorgestellt hatte. Zu diesem Zeitpunkt war die Idee für die Umsetzung aber so, dass wir eine Betreiberfamilie gesucht und angestellt und uns im Hintergrund sozusagen auf die „Investorentätigkeit“ zurückgezogen hätten. Es kam dann aber doch anders – mein Onkel wollte aus unterschiedlichen Gründen nicht als Pächter agieren – für mich hingegen war klar, dass ich es durchziehen werde, da ich mich eh immer schon selbstständig machen wollte. Ja, der „point of no return“ war eben das Telefonat mit Sepp und seine Zusage. Also im Feber. Von da weg ließen wir noch das Hotel bzw. die Substanz, die Vertragsentwürfe usw. prüfen. Ende Feber haben wir mit der Unterschrift „den Sack zugemacht“ und dann gleich mit dem Aufbau der Website, dem Vertrieb des Hauses via booking.com begonnen, da bis zur Eröffnung am 1. Mai eigentlich nur 2 Monate Zeit blieb.

 

 

'Der Sepp ist der klassische Kümmerer – immer schon gewesen'

Stefan Heinisch (illustro.at): Denkt euch mal in folgende Situation rein: Nachdem ihr das Hotel Carinthia 7 Jahre geführt habt, hört ihr auf. Warum auch immer. Daraufhin erinnert sich ein ehemaliger Gast an seine Urlaube in eurem Hotel und erläutert – oder besser noch – beklagt, was ihm nun fehlt (da es euch als Betreiber ja nicht mehr gibt). In anderen Worten: Was würde Velden fehlen, wenn es euch als Hotelbetreiber nicht mehr geben würde?

Max (überlegt nur kurz): Unser Konzept der völligen Freiheit! Das ist die USP! Die Kulinarik, das besondere regionale Bio-Frühstück bei uns im Haus. Oder die große Zahl an Wahlmöglichkeiten. D.h. ich kann als Gast zum „Sternad“ frühstücken gehen. Genauso aber abends im Hotel einen sehr guten Wein trinken, mir den aber auch in einem x-beliebigen Lokal in Velden gönnen oder wiederum um € 3,- beim Billa eine Flasche kaufen und die dann am Zimmer ungestört trinken – wie man will. Das beschreibt die Freiheit am besten. Man kann, muss aber nicht.

Aber wir hoffen natürlich schon, dass wir Gäste ansprechen können, die diese Individualität (neben der Freiheit), den Charakter des Hauses, die Zimmer und das Mobiliar zu schätzen wissen. D.h. es darf einem nichts ausmachen, wenn man den Kasten im Zimmer öffnet und es dann etwas knarrt, also das Mobiliar nicht so modern wie z.B. in den internationalen Kettenhotels ist. Unser Haus hat Charakter, Seele und den Geist der 20er-Jahre des vergangenen Jahrhunderts. Da können viele Beherbergungsbetriebe eh nicht mithalten. Schön wäre es, wenn sich um das Hotel herum eine Community bilden würde. So was wie ein Fanclub, d.h. Menschen, die gerne bei uns nächtigen, feiern, wiederkommen und uns weiterempfehlen.

Stefan Heinisch (illustro.at): Was mir einfällt – sind Familien eigentlich willkommen oder sprecht ihr die als Zielgruppe eigentlich bewusst an?

Max: Wir verbiegen uns nicht, sind auch kein Kinderhotel, aber mit unseren Appartements bietet sich das sehr gut an. Nicht falsch verstehen, wir mögen Kinder. Und: Wir sprechen Milieus an, keine Zielgruppen – d.h. wir „fischen“ bei den „Liberal-Intellektuellen“ und da ist uns egal ob Patchwork-Family oder Pärchen mit Kind. Das ist dann eine Frage des Lebensstils und wie und wohin diese Menschen reisen und wohnen möchten. All jene, die sagen, dort ist es cool, sind auch herzlich willkommen. Natürlich haben wir hier keinen ruhigen Standort. In Velden pulsiert schon das Leben, auch in der Nacht. Und das ist gut so.

Stefan Heinisch (illustro.at): Welche Eigenschaft oder Stärke zeichnet euch aus, die klassische Junghoteliers (z.B. aus erfolgreichen, renommierten Familien) nicht haben?

Max: Ich glaube, dass du als Hotelierssohn in der 3. oder 4. Generation die „Scheuklappen“ schon mit in die Wiege gelegt bekommst – ob du willst oder nicht. Ich denke, dass es schon aufgrund der Wurzeln und des Stammbaums schwer ist, auszubrechen. Was ich damit sagen will: Ein Junghotelier aus einem 5-Sterne-Betrieb absolviert sein Praktikum in Lech oder Las Vegas, der würde sich doch nie eine Saison in eine 3-Sterne-Frühstückspension ins Innere Salzkammergut stellen. Ja, und somit bleibt er immer unter Gleichgesinnten. Dadurch entsteht sicher eine Art „Branchenblindheit“. (Sepp unterbricht): Ich würde sagen, es ist eine frische Unbeschwertheit, die wir als Quereinsteiger mitbringen. (Max ergänzt und bringt sich nach einer kurzen Pause wieder ein): …die meisten Familien machen von Generation zu Generation ihr Ding, z.B. wenn die mal ein Wander- oder Golfhotel sind, dann wird das auch durchgezogen. Viele österreichische Hoteliersfamilien sind natürlich auch konservativ, würde ich sagen. Sepp und ich sind da sicher anders, da wir, was das betrifft, einfach neutral und unbefangen agieren können. Wir sind aber sicher auch nicht freundlicher oder lockerer. Was erfahrene Hoteliers wiederum mitbringen, ist die absolute Leichtigkeit, so ein Haus zu führen. Und Erfahrung! Bei uns ist das hingegen so: Es kommt der Wäschelieferant mit 4 großen Kisten und wir beide sehen uns an und denken „Um Gottes willen, was tun wir denn jetzt damit? (beide lachen).

Ein klassischer Hotelier überlegt da nicht mal, der hat doch die ganzen Prozesse intus und managt sowas mit Erfahrung und Wissen aus dem kleinen Finger. Das fehlt uns ganz sicher. Andererseits tut er sich auch schwerer, neue Wege zu beschreiten, wie z.B. die Frage, ob ein Frühstück nicht radikal vereinfacht werden kann. Wenn alle aus dem Betrieb bis dato beim Großmarkt eingekauft haben, kommt man vielleicht auch als Junghotelier nicht so leicht auf die Idee, die Freilandeier doch vom Bauern aus der Nachbarschaft zu holen oder liefern zu lassen. Aus Gewohnheit wahrscheinlich. Das ist doch auch ein bisschen so, wie bei den Neueinsteigern in die Politik, die agieren anfangs ohne Zwänge und bringen frische Ideen. Sind sie dann mal gewählt und sitzen in einem Landtag, holen sich doch gleich die ersten Watschen ab, lernen schnell und sind dann in ein paar Jahren eh gleich, wie alle anderen. Wir müssen eh aufpassen, dass wir in 5 Jahren nicht auch schon arriviert sind und dann mit einer zumindest leichten Sicherheit agieren und wieder in den Mainstream abtauchen. (Max lacht, Sepp schmunzelt nur und sagt): „Nein, das glaub ich nicht“.

'Ich glaube, dass du als Hotelierssohn in der 3. oder 4. Generation die Scheuklappen schon mit in die Wiege gelegt bekommst'

Stefan Heinisch (illustro.at): Achtung, gemeine Frage: Auf welchen Gästewunsch antwortet ihr ab dem 1. Tag des Hotelbetriebs ganz sicher mit Nein?

Sepp (überlegt lange): Das ergibt sich immer aus der Situation heraus. Grundsätzlich gilt, es gibt kein Nein. Und wenn, dann muss man dem Gast schon sagen, dass es nicht geht… z.B. wenn er oder sie eine Motorbootlizenz für den Wörthersee haben möchte (Anmerkung: Motorbootlizenzen sind kaum erhältlich, da limitiert und somit sehr teuer – es werden dafür sechsstellige Euro-Beträge bezahlt)… aber eine Frage, auf die ich sagen würde, das geht gar nicht, fällt mir jetzt aber eigentlich nicht ein… (Sepp grübelt weiter, Max unterbricht ihn und fährt fort): Also mir fällt dazu sehr viel ein! Es geht z.B. gar nicht, dass ein Gast mit einer selbstgekauften Frühstückssemmel (oder einem selbstgekauften Wein) den Frühstücksraum ohne Fragen betritt und sein mitgebrachtes Essen oder Getränke konsumiert. Dort gibt es nur unsere Produkte, auf das legen wir Wert und das ist mir wichtig. Wir sind keine Jausenstation! Am Zimmer oder im Appartement kann er natürlich tun und lassen, was er will bzw. alles konsumieren, das ist aber eh klar. Wir können sicher auch nicht jeden Wunsch erfüllen, werden uns natürlich bemühen. Wir bieten zusätzlich zum Frühstücksservice auch kalte Jausen (Anmerkung: kleine Speisen aus regionalen Produkten, z.B. auf einer Platte serviert) an. Da gibt es dann 3 Variationen zur Auswahl und fertig. Ansonsten liegt vor der Hoteltür eh die große kulinarische Vielfalt, wie z.B. ein herrliches Steakrestaurant (Anmerkung: Fleischerei/Steakhaus Goritschnigg) gleich in der Nachbarschaft. Aber beim Frühstück werde ich schon immer wieder mal „informierend“ eingreifen und die Gäste auf unsere regionalen Produkte hinweisen. Wir überlegen auch, Gäste bei unserer wöchentlichen Einkaufstour zu den Bauern und Produzenten mitzunehmen, wenn Interesse besteht. Ich kann mir allerdings schon vorstellen, dass das für Menschen aus Städten sehr interessant sein kann, beim Biobauern auf dem Feld zu stehen und sich über die Qualität der Produkte zu unterhalten. Wir werden sicher schon bei der Anreise unser kulinarisches Konzept erklären.

Stefan Heinisch (illustro.at): Sepp, war Max immer schon der Entscheider, also der klassische große Bruder? Hat er immer schon vorgegeben, wo es langgeht?

Sepp: Ich weiß, ich merke es eh. Das ist eine Frage des Charakters oder der Persönlichkeit. Ich bin ja grundsätzlich der, der ruhiger und zurückhaltend ist…. aber schon bestimmend sein kann. Meistens ist es so – wenn ich bestimmend sein möchte – ist es er schon (Sepp lacht, Max unterbricht): Aber im Innenverhältnis ist es anders (Max schaut Sepp an, der sofort entgegnet): Wir streiten schon öfters… über Kleinigkeiten halt. Aber wenn es was gibt, das mir nicht passt, dann sag ich ihm das schon. Ich denke, wir ergänzen uns einfach sehr gut. Er ist aber auch der, der das Konzept schon vor mir kannte und mich auch etwas gelenkt hat. Das passt schon so. (Max): Ja, das Rollenverhältnis großer Bruder, kleiner Bruder war doch immer schon so. Das hat mich wohl geprägt. Und natürlich hatte ich beruflich (aufgrund meines Alters) auch einen gewissen Erfahrungsvorteil. (Sepp wieder): Ja, ich weiß auch nicht, wie das von außen aussieht, aber es stimmt schon – er redet die meiste Zeit und ich sitze daneben und bin ruhig (Sepp lacht entspannt). Ich bin aber großteils mit den Entscheidungen, die er trifft einverstanden, wenn das aber nicht so ist, dann sag ich ihm das auch. Ich bin ganz einfach der, der im Hintergrund „abarbeitet“ und der die Geduld mitbringt, da er (Max) extrem ungeduldig ist und Dinge zack-zack erledigen will und schnell auf eine Entscheidung drängt. Wir können aber auch nicht nebeneinander arbeiten, da brauchen wir einfach Abstand. Ich kann z.B. nicht neben ihm (Max) Büroarbeiten erledigen, da dreh ich durch (Sepp bleibt bei seinen Ausführungen aber ganz ruhig). Wir teilen uns die Arbeiten immer gut auf.

Max: Der Sepp ist der klassische Kümmerer – immer schon gewesen (Sepp nickt zustimmend).

Stefan Heinisch (illustro.at): Sepp, ist Max der Entscheider?

Sepp: Hm, ja beziehungsweise der, der Entscheidungen ausspricht.

Stefan Heinisch (illustro.at): Max, hat dich das Format „Hotel Konkurrenz“ in irgendeiner Form beeinflusst oder besonders motiviert? Waren die Erfahrungen dort prägend für dich?

(Sepp reißt das Wort höflich aber bestimmt an sich, da er auch einmal Gast im „Hotel Konkurrenz“ war): Für mich war das Frühstück in Hotels – wie schon anfangs erwähnt – gar nicht so wichtig. Da ich aber im Hotel Konkurrenz eindrucksvoll gesehen habe, wie das Frühstück in einem Hotel auch sein kann, habe ich fortan jedes andere Hotelfrühstück schlichtweg verachtet. Ich hab nirgends mehr diese Qualität und radikale Einfachheit erlebt. Das war für mich der Punkt, wo ich zu mir gesagt habe, herrlich – genau so muss es doch sein. Die Butter im Ganzen auf dem Papier und eben nicht in diesen kleinen Plastikportionen, die eh nur Verpackungsmüll produzieren.

Max: Das Hotel Konkurrenz war aber bestimmt nicht der ausschlaggebende Faktor, ein Hotel führen zu wollen. Das hat damit nichts zu tun. Allerdings hinsichtlich Kulinarik schon – das bewusste und gute Essen. Die Einfachheit auf hohem Niveau, v.a. das Frühstück, wie Sepp es schon geschildert hat. Eine weitere wichtige Erkenntnis für mich war, dass man ruhig mal was komplett anderes, nicht Alltägliches, durchziehen kann, ohne Angst haben zu müssen, dass es nicht funktioniert. Das konnte ich von den Künstlern (Anmerkung: AO&) lernen.

(13. April 2015, Velden am Wörthersee).

Sepp Egger

Sepp Egger

„Der klassische Kümmerer“

Geboren am 7. April 1980 in Villach. Aufgewachsen in Treffling bei Seeboden am Millstättersee (oberhalb der Burg Sommeregg). Neusprachliches Gymnasium in Spittal an der Drau. Dann BWL- und Geographie-Studium in Wien, beide nicht abgeschlossen, da „leben“ und „arbeiten“ wichtiger war. Immer im Tourismus gearbeitet, erste Station beim Onkel als Reiseleiter gemeinsam mit dem Bruder („Basta Tour Operator“). Dazwischen ein Jahr Praktikum im 5*-Hotel Ambassador in Wien, Kärntnerstrasse als Rezeptionist, letzte Station bei Ruefa Reisen in Wien, verantwortlich für Sportreisen und Gruppenleitung bei internationalen Marathonreisen (New York, Tokio, Boston, u.a. stand Sepp ca. 300 Meter neben der Bombe bzw. dem Attentat während des Marathons im April 2013 in Boston).

Max Egger

Max Egger

„Der ungeduldige Entscheider“

Geboren am 17. Feber 1976 in Villach. Aufgewachsen in Treffling bei Seeboden am Millstättersee. Erste Station (wie auch bei Sepp) beim Onkel als Reiseleiter („Basta Tour Operator“). Nach dem abgeschlossenen BWL-Studium Geschäftsführung des Vereins „Conventionland Kärnten“ ab 2007, dann Assistenz der Geschäftsführung und Outdoor-Guide bei der Sportschule Krainer, Feld am See, letzte Station ab 2012 bis Ende Feber 2015 Incomingleiter der Bad Kleinkirchheimer Tourismus Marketing GmbH mit Spezialisierung auf internationale Reiseveranstalter und Flugincoming.

Fotos © Daniel Gollner

Die Brüder Sepp und Max Egger führen als „Egger Hotel- & Tourismus OG“ seit 1. März 2015 das 4* Garni Hotel Carinthia in Velden am Wörthersee.

Stefan Heinisch ist Projektagent und Tourismusdesigner bei den Zukunftsorten Österreich, war 10 Jahre Geschäftsführer der Bad Kleinkirchheimer Tourismus Marketing GmbH und betreibt seit Juni 2010 seinen privaten Blog illustro.at, auf dem er u.a. auch über Innovationen im Tourismus schreibt. Dabei agiert er – wie auch im Rahmen dieses Interviews – unentgeltlich als Privatperson mit seiner persönlichen Meinung und vertritt dabei in keinster Weise die Zukunftsorte Ö. oder die Bad Kleinkirchheimer Tourismus Marketing GmbH.